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DAX gibt nach: Sorgen um Ölpreis und Zinsen belasten den Start
Der deutsche Leitindex DAX hat am Donnerstagvormittag, dem 24. September 2026, seine Verluste ausgeweitet. Zum Handelsstart gab das Börsenbarometer im XETRA-Handel zunächst um 0,58 Prozent auf ein Tagestief von 25.263,11 Punkten nach. Im weiteren Verlauf erholte sich der Index leicht, notierte jedoch weiterhin 0,37 Prozent im Minus bei 25.317,43 Punkten. Nach dem Schlusskurs des Vortages bei 25.410,63 Punkten agierten Marktteilnehmer am Frankfurter Parkett primär zurückhaltend.

Deutlichen Druck erlebten am Donnerstag vor allem zyklische Titel und Rüstungsaktien. So verzeichnete der Autobauer BMW mit einem Abschlag von 2,83 Prozent auf 56,24 Euro das größte Tagesminus im Index, gefolgt vom Rüstungskonzern Rheinmetall mit minus 2,54 Prozent (999,00 Euro) und der Volkswagen-Vorzugsaktie mit minus 2,00 Prozent (71,44 Euro). Dagegen konnten sich Konsum- und Online-Werte behaupten: Zalando legte um 1,57 Prozent auf 22,70 Euro zu, während Henkel ein Plus von 1,29 Prozent auf 75,22 Euro verbuchte.
Die anhaltende Schwäche des DAX ist maßgeblich auf die angespannte Lage an den Rohstoff- und Anleihemärkten zurückzuführen. Die Nordseesorte Brent notiert weiterhin klar oberhalb der Schwelle von 100 US-Dollar, was Inflationssorgen verstärkt und die Zinsangst der Investoren schürt. Höhere Anleiherenditen verringern die Attraktivität von Aktien gegenüber festverzinslichen Wertpapieren und belasten derzeit die Stimmung am gesamten europäischen Aktienmarkt.


